The Boy and the Kite
Bewegungsstudien und ein Kurzfilm, Bild für Bild in Krita gezeichnet.
Ein Kurs zur klassischen 2D-Animation: Zuerst entstanden Übungen zu einzelnen Bewegungsarten – Gehen, Schwingen, Wasser, Fallen –, danach der Kurzfilm „The Boy and the Kite in the Wind“, in dem ein Junge mit seinem Drachen gegen den Sturm kämpft.
- Kontext
- Kurs 2D-Animation, Estnische Kunstakademie Tallinn (Erasmus+)
- Rolle
- Einzelarbeit – Animation, Zeichnung
- Werkzeuge
- Krita
- Jahr
- 2025
Leitfrage
„Wie wirkt Bewegung glaubwürdig – und wie lässt sie sich Bild für Bild von Hand erzeugen?“
Vorgehen
Die Case Studies sind nach dem Double Diamond gegliedert: erst das Problem verstehen und schärfen, dann Lösungen entwickeln und umsetzen.
Discover
Verstehen
- Beobachtung von Bewegung
- Grundlagen der Frame-by-Frame-Animation
Bewegung folgt Regeln – Gewicht, Schwung, Rhythmus.
Define
Definieren
- Übungen zu einzelnen Bewegungsarten
Gehen, Schwingen, Wasser, Fallen.
Develop
Entwickeln
- Gehzyklus
- Bewegungsbögen
- Wasser und Wellen
- Körperbewegung
Ein Repertoire an Bewegungsstudien.
Deliver
Umsetzen
- Kurzfilm in Krita, Bild für Bild gezeichnet
„The Boy and the Kite in the Wind“.
Discover
Verstehen
Ausgangslage
Bewegung verstehen, bevor man sie gestaltet.
Ob Interface-Animation, Mikrointeraktion oder Installation: Bewegung entscheidet darüber, ob sich etwas natürlich anfühlt. Der Kurs vermittelte dafür die Grundlagen der klassischen 2D-Animation – Bild für Bild von Hand gezeichnet.
Define
Definieren
Techniken
Eine Bewegungsart pro Übung.
Gehzyklus
Eine Figur, die gleichmäßig läuft – erst als Strichfigur, dann ausgearbeitet.
Bewegungsbögen
Ein schwingendes Seil zeigt, wie Bewegung in Bögen statt in Geraden verläuft.
Wasser
Wellen und ein Tropfen, der eintaucht – Bewegung ohne feste Form.
Körperbewegung
Fallen und Abfangen: Gewicht und Schwung eines Körpers.
Develop
Entwickeln
Deliver
Umsetzen
Kurzfilm
Der Wind als unsichtbarer Akteur.
Im Kurzfilm fließen die Übungen zusammen: Ein Junge hält seinen Drachen gegen den Sturm, wird mitgerissen und steht wieder auf. Der Wind selbst ist nie zu sehen – er wird nur durch Striche im Hintergrund, die Bewegung des Drachens und die Haltung der Figur spürbar.
Reflect
Reflexion
Reflexion
Was davon im Interaction Design bleibt.
Frame-by-Frame-Animation schult den Blick für Timing, Gewicht und Rhythmus. Dieses Gespür fließt direkt in die Gestaltung von Übergängen und Mikrointeraktionen in Interfaces ein – und in Installationen wie Hand Painting, bei denen Bewegung die zentrale Eingabe ist.