Maxime Alexandre Beck
Alle Arbeiten

SensorFit

Eine Gesundheits-App, die Sensordaten verständlich macht.

Dashboard, Verlauf und Messungen der App.

Eine App, die Gesundheitsdaten von Bluetooth-Sensoren bündelt und zeigt, ob Werte im Normalbereich liegen. Der Fokus lag auf dem UX-Prozess: von Persona und Empathy Map über Skizzen und Wireframes bis zu einem Widget-basierten UI-System.

Kontext
Teamprojekt (2 Personen), HfG Schwäbisch Gmünd
Rolle
UX-Research, UI-Design, Komponenten
Werkzeuge
Figma, Website
Jahr
2024

Leitfrage

„Wie können Menschen wie Lena ihre Gesundheitsdaten an einem Ort verstehen – ohne mehrere Geräte und manuelle Auswertung?“

Vorgehen

Die Case Studies sind nach dem Double Diamond gegliedert: erst das Problem verstehen und schärfen, dann Lösungen entwickeln und umsetzen.

DISCOVERDEFINEDEVELOPDELIVER
  1. Discover

    Verstehen

    • Empathy Map (Says, Thinks, Feels, Does)
    • Zielgruppenanalyse

    Bedürfnis: einfache Einrichtung und verlässliche Werte.

  2. Define

    Definieren

    • Persona Lena
    • Definition der Kern-Flows

    Vier Flows: Onboarding, Sensorverbindung, Dashboard, Empfehlungen.

  3. Develop

    Entwickeln

    • Skizzen
    • Low-Fidelity-Wireframes
    • Mid-Fidelity-Prototyp
    • Tests mit Testpersonen

    Struktur und Navigation geprüft, bevor das UI entstand.

  4. Deliver

    Umsetzen

    • UI-System nach iOS-Richtlinien
    • 4-Punkt-Raster
    • Widget-Komponenten
    • Mikrointeraktionen

    Ein konsistentes, erweiterbares Interface.

Discover

Verstehen

Ausgangslage

Eine Gesundheits-App von null.

Keine bestehende Struktur, kein Design, keine klaren Anforderungen. Die Aufgabe: eine App entwerfen, die intuitiv und barrierefrei ist – auch für Menschen, die mehrere Geräte und Messwerte jonglieren müssen.

Define

Definieren

Persona Lena (46, Typ-1-Diabetes, farbenblind) und die Empathy Map: Sie will eine zentrale Lösung statt mehrerer Geräte – und Warnungen, denen sie vertrauen kann.

Fokus

Eine Persona, vier Kern-Flows.

Aus Empathy Map und Persona ergab sich der Fokus: Lena nutzt mehrere Geräte und wertet ihre Daten von Hand aus. Sie braucht eine zentrale Lösung, die Werte übersichtlich zeigt und frühzeitig warnt.

Daraus wurden vier Kern-Flows definiert: Onboarding, Verbindung des Sensors, Dashboard und personalisierte Empfehlungen. Ein zentraler Fokus lag auf der Installation des Sensors und seiner Verbindung mit der App.

Develop

Entwickeln

Ideation

Von der Skizze zum Wireframe.

Erste Skizzen auf dem iPad für die zentralen Flows – Onboarding, Sensorverbindung, Dashboard und Empfehlungen –, danach Low- und Mid-Fidelity-Wireframes für Struktur und Navigation.

Skizzen, Low-Fi und Mid-Fi des Onboardings.

Deliver

Umsetzen

UI-System

Widgets statt Tabellen.

Das Dashboard setzt auf Widgets, die Werte wie Herzfrequenz oder Schrittzahl kompakt zeigen. Ein 4-Punkt-Raster sorgt für konsistente Abstände; gezielte Farbakzente und kontrastreiche Gestaltung heben wichtige Werte hervor – mit Blick auf Lena, die farbenblind ist. Alle Komponenten sind modular aufgebaut.

Entwicklung der Widget-Komponenten.

Reflect

Reflexion

Reflexion

Iterativ verbessern.

Am meisten gelernt habe ich im iterativen Prozess: Entwürfe mit echten Testpersonen testen, anpassen und mit ihrem Feedback verfeinern. Dabei wurde klar, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Nutzenden konsequent in den Mittelpunkt zu stellen, ohne die visuelle Qualität aus den Augen zu verlieren.

Methodisch hat das Projekt meine Arbeitsweise geprägt: vom Arbeiten mit Raster und Komponenten bis zum kontinuierlichen Verbessern von Entwürfen – und zur Erkenntnis, wie wichtig es ist, kreativ und strukturiert zugleich zu arbeiten.